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Entscheidungsunterstützung für die Notfallvorsorge

Seit 2010 entwickelt und forscht die Arbeitsgruppe UNF auch an Methoden und Werkzeugen für die Entscheidungsunterstützung in der Notfallvorsorge. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stehen der Schutz von Kritischen Infrastrukturen und das Management von Großschadenslagen.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) wie beispielsweise die Elektrizitäts-, Wasser- und Nahrungsmittelversorgung, Informations- und Telekommunikationstechnik oder das Verkehrswesens sind für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft unerlässlich.

Für die Betreiber dieser Kritischen Infrastrukturen als auch für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) stellen sich die Aufgaben,

  • wie ihr Betrieb auch in Notfallsituationen sicher aufrechterhalten bleibt,
  • welche Wirkungen Ausfälle und Beeinträchtigungen auf Gesellschaft, Industrie und Wirtschaft haben und
  • wie diese vermieden und minimiert sowie
  • wie eine ggf. zusammengebrochene Versorgung wiederhergestellt werden kann.

Ausfälle und Beeinträchtigungen von Kritischen Infrastrukturen können das Ausmaß von komplexen Großschadenslagen annehmen. Die Schwierigkeit für den Entscheider ergibt sich insbesondere bei der Einleitung geeigneter Maßnahmen und der Abstimmung mit anderen Sicherheitsakteuren.
Eine IT-basierte Entscheidungshilfe soll Vorschläge für Maßnahmen liefern um negative Auswirkungen zu beherrschen und Ausfälle zu bewältigen und akteureübergreifendes Vorgehen unterstützen. Vor diesem Hintergrund werden Methoden, wie die Multikriterien Analyse, System Dynamics, die Szenariotechnik, Multiagentensimulation und Fallbasiertes Schließen anwendungs- und endnutzerorientert weiterentwickelt. Zentral ist hierbei auch die Entwicklung einer Wissensdatenbank, welche historische Ereignisse und Szenarien enthält.

Projekte:

SECURITY2People (Secure IT-Based Disaster Management System to Protect and Rescue People)

RIKOV

Portfolio Thema Sicherheit in der HGF

CEDIM

 

Ansprechpartner:

Wolfgang Raskob
KIT - Karlsruher Institut für Technologie
Institut für Kern- und Energietechnik
Postfach 3640
76021 Karlsruhe
Tel: +49 721 608 22480
Fax: +49 721 608 25508
E-mail: Wolfgang RaskobZwm4∂kit edu